Art (species) Waehneroceras waehneri LANGE
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Beschreibung

Lange führte 1951 eine weitere Untergattung von Psiloceras ein: Waehneroceras.
Die Formen besitzen S- bis sichelförmige Rippen, die in einem Bogen nach vorn meist nicht abgeschwächt über die Externseite verlaufen. Der Windungsquerschnitt ist oval.

Nach dem kräftigen Knötchenstadium setzen einfache Rippen ein, die an Waehneroceras erinnern. Sie sind weitständig und gerade. Sie erreichen auf der Flankenmitte ihre größte Höhe und schwächen sich zur Externseite hin stark ab. Erst mit zunehmender Entwicklung werden die Rippen höher und schärfer und zeigen einen S-förmigen Verlauf. Sie sind dann auch extern noch zu verfolgen.
Bei Jungendformen ist der Windungsquerschnitt kreisrund. Später wird er zunehmend oval.

* Beschreibung nach Lange (1952), ergänzt

Vergleiche

Waehneroceras waehneri erinnert jung sehr stark an Caloceras. Auch die Lobenlinie ist sehr einfach gebaut. Verschieden ist bei ausgewachsenen Exemplaren aber dann der s-förmige Rippenverlauf.
Charakteristisch ist die sehr große Nabelweite, die bei Storthoceras z.B. nicht zu messen ist.

Abmessung

Abmessungen bei D= 40mm
Nw % v. D: ca. 50%
Wh % v. D: ca. 30%
Wb % v. D: ca. 22%

Literatur
  • 1952 Psiloceras (Waehneroceras) waehneri sp. n. – Lange, S. 107, Taf. 13.3-5
  • 1963 Psiloceras (Curviceras) waehneri Lange – Blind, S. 50, Taf. 1.20
  • 2021 Waehneroceras waehneri LANGE – KMENT S. 256, Fig. 6.1-6.18, 7.1-7.7, 13.3
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