Art (species) | Pseudotropites subsalinarius WÄHNER |
Autor | WÄHNER |
Gruppe | Arieten |
Horizont | subsalinarius-Horizont |
Zone | rotiformis-Zone |
Stufe | Unteres Sinemur |
Beschreibung
Die Gehäuse sind evolut. Der WQ ist breiter als hoch und trapezförmig. Schon bei einem Dm von ca. 17 mm sind ein breiter Kiel und Furchen deutlich entwickelt. Nach einem ausgeprägten Knötchenstadium treten weitständige, hohe Rippen auf, die retroradiat mit einer leichten Biegung nach vorne verlaufen. Die nach Wähner bei kleinen Exemplaren typische Aufspaltung in Sekundärrippen und deren Verlauf über die Externseite konnten wir bisher noch nicht beobachten. Die Rippen biegen nahe der Externseite leicht nach vorne um und stoßen abgeschwächt in einem stumpfen Winkel an die Nebenkiele. Kiel, Nebenkiele und Furchen sind recht deutlich ausgeprägt.
* Beschreibung nach Kment (2000), ergänzt
Vergleiche
Sehr ähnlich in Skulptur ist Schreinbachites retroversicostatus, das sich durch das fehlende Knötchenstadium aber deutlich unterscheidet.
Alpinoceras salinarius, das einen vergleichbaren WQ besitzt, weist wesentlich schwächere und stärker gebogene Rippen auf. Ein Unterschied in der Lobenlinie besteht auch (s.Wähner).
Das hier abgebildete Exemplar ist dem größeren bei Wähner abgebildeten auffallend ähnlich.
Abmessung
Abmessungen bei D= 44mm (nach Kment):
Nw % v. D: ca. 52%
Wh % v. D: ca. 25%
Wb % v. D: ca. 30%
Literatur
- 1890 Arietites subsalinarius n.f. – Wähner, S. 184, Taf. 46.1-2
- 2000 “Arietites” subsalinarius Wähner – Kment S. 210