Bestimmungsprobleme bei der Alsatites- und Alpinoceras-Gruppe

Autor: Dipl. Geol. Kurt Kment

Beim Bestimmen und Sortieren der Alsatites- und Alpinoceras-Verwandten aus dem mittleren Hettangium bin ich schnell an meine Grenzen gestoßen. Mehrere Zuordnungen waren nicht eindeutig hinzubringen.
Selbst die immer sehr ausführliche Beschreibung bei Wähner half da oft nicht weiter.
So wie es aussieht, liegen manchmal neue Arten vor, häufig sind die unbestimmbaren Ammoniten aber auch nur Extremformen von bereits bekannten Arten.
Das ist natürlich schwer zu beurteilen, wegen des spärlichen Materials, was bisher beschrieben ist.
Als Beispiel können offensichtlich die Merkmale hohe Wb – Rippenverlauf gebogen oder gerade – Kiel mit Furchen oder ohne – Kiel niedrig oder hoch, usw. beliebig gemischt sein. Hier Ordnung zu schaffen, ist eine große Aufgabe und dauert lange.
Alleine die vermeintlich einfach erkennbare Art Alsatites proaries kommt in mehreren Variantionen vor, auch grob berippt und mit abgesetztem Kiel.
Wir müssen die Revision verschieben und bitten dafür um Nachsicht. Derweil weisen wir drauf hin, dass die Alpinoceras- und Alsatites-Arten mit Vorsicht zu bestimmen sind.
Ein solches Problemkind in folgenden Bildern.
Bestimmung: Alpinoceras cf. seebachi. (die Rippen sind bei A. seebachi wesentlich zahlreicher und mehr gebogen!)

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