Base
Art (species)

Ectocentrites petersi HAUER

Gruppe

Lytoceraten

Horizont

marmoreum

Zone

marmoreum-Zone

Stufe

Oberes Hettangium

Hinweis

Beschreibung nach Wähner (1890), ergänzt

Beschreibung

Der Windungsquerschnitt ist kreisrund bis leicht oval, bei größeren Gehäusen zunehmend oval, typisch lytoceratid also. Ectocentrites kann in den Horizonten mit Angulaticeras marmoreum und D. atranatense sehr groß werden. In jüngeren Horizonten wie dem cylindricum-Horizont, in dem überwiegend alle Ammoniten sehr klein sind, sind nur sehr kleine Gehäuse zu finden.
Charakteristisch sind die Einschnürungen auf den innersten Windungen, die in der Form nur bei Ectocentrites vorkommen.
Die Rippen sind fein und verlaufen gerade oder leicht geschwungen über die Flanken. Sie erreichen nahe der Externseite ihre größte Höhe und enden in einem Dorn. Diese Dornen verschwinden meistens bei größeren Gehäusen, wo die Berippung dann einfach auf dem äußeren Drittel der Flanke in einem Punkt endet.
Es werden nicht selten Exemplare zusammen mit Angulaticeras marmoreum gefunden, aber auch in viel jüngeren Horizonten (cylindricum-Horizont) ist Ectocentrites ein typisches Element. Anscheinend ist die Art sehr langlebig.

Vergleiche

Auf den ersten Blick sind kleine Exemplare sehr leicht mit Schlotheimia oder Angulaticeras zu verwechseln, wo auch die Externseite glatt bleibt.
Also Vorsicht bei der Bestimmung! Eine unbestimmbare Schlotheimia könnte ein Ectocentrites sein. Die Enschnürungen auf den Innenwindungen und der lytoceratide Querschnitt sind jedoch eindeutig.
Ähnlich ist Pleuracanthites, das jedoch keine Einschnürungen besitzt und auch keine feine Berippung. Die Lobenlinie ist ebenfalls verschieden. Wähner beschreibt Ectocentrites sehr detailliert.

Abmessung

Abmessungen bei D= 42mm
Nw % v. D: ca. 35%
Wh % v. D: ca. 36%
Wb % v. D: ca. 36%

Literatur

1890 Lytoceras articulatum Sow. (Orb.) – Wähner S. 255, Taf, 54.3, 58.1-5, 59.1-15, 60-1-2
1993 Analytoceras articulatum Sowerby – Rakus & Lobitzer, S. 924, Abb. 11
2000 Analytoceras articulatum Sowerby – Kment S. 194